Tai Chi Chuan

China ist, wie allgemein bekannt, eine der ältesten Hochkulturen der Welt. Was wurde dort nicht alles erfunden? Das Schießpulver und das Feuerwerk. Auch die Kampfkunst des Tai Chi Chuan.

Man bezeichnet sie auch als „chinesisches Schattenboxen“. Sie wurde ebenfalls im chinesischen Kaiserreich entwickelt. Tai Chi Chuan wird heute von vielen Menschen aktiv ausgeübt, auch im heutigen China. Hauptsächlich zur Entspannung, Meditation und aus gesundheitlichen Gründen wird dieser Sport ausgeübt.

„Schattenboxen“ deshalb, weil man meistens gegen einen imaginären Gegner kämpft. Es gibt zahlreiche Schulen, in denen Basisübungen wie einzelne Bewegungen, Atem- und Standübungen und die Meditation im Stand vermittelt werden. Dabei sollen die Bewegungsprinzipien des Tai Chi Chuan vermittelt werden.

Auch: Den Körper zu entspannen, die Gelenke zu lockern und Gelenkbelastungen zu vermeiden. Die Bewegungsformen sind in ihrer Abfolge jeweils genau festgelegt. Es gibt auch Formen der Ausübung von Tai Chi Chuan, die gemeinsam mit Partnern umgesetzt werden.

Dabei fechten diese Partner einen genau festgelegten imaginären Kampf gegeneinander aus. In der Regel werden diese Kämpfe ohne Waffen durchgeführt. Die Bewegungen sollen möglichst mit einem minimalen Aufwand an Kraft durchgeführt werden. Beim Üben soll der Körper entspannt sein.

Die Bewegungen sollten fließend und ruhig ablaufen. Es geht keinesfalls um die Ausübung von Gewalt und Kraft. Tai Chi Chuan hat, wie auch unabhängige Mediziner festgestellt haben, positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, das Gleichgewicht, das Immunsystem, die Körperkontrolle und die Beweglichkeit.

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