Spannungskopfschmerzen

90 % aller Menschen hatten schon einmal in ihrem Leben ein Problem mit Spannungskopfschmerzen. Das wird wohl auch auf die meisten Leser dieser Webseite zutreffen. Es handelt sich dabei um leichte bis mittelschwere Kopfschmerzen, die im gesamten Bereich des Kopfes auftreten können.

Diese Schmerzen zeichnen sich durch einen drückenden Charakter aus, pulsieren jedoch nicht. Bei körperlicher Aktivität verstärken sie sich nicht. Solche Attacken können sich von 30 Minuten bis zu sieben Tagen hinziehen. Lichtscheue und übermäßige Lärmempfindlichkeit treten in diesem Zusammenhang meistens nicht auf.

Eben so wenig wie Erbrechen, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Die genauen Ursachen für das Auftreten von Spannungskopfschmerzen sind nach wie vor unbekannt. Möglicherweise werden die Schmerzen dadurch ausgelöst, dass sie durch muskuläre Verspannungen der Nacken- und Schultermuskulatur verursacht werden.

Dadurch werden die Schmerzreize sensibilisiert, was mit einer Absenkung der Schmerzschwelle verbunden ist. Diese wiederum kann auf folgenden Ursachen basieren: Arthrose im Bereich der Nackenwirbel, zu wenig Schlaf, zu viel Nikotin, Überanstrengung der Augen durch schlechtes Licht beim Lesen bzw. eine fehlende oder falsche Brille.

Gegen chronische Spannungskopfschmerzen hilft im Allgemeinen, dass man einen regelmäßigen Wach- und Schlafrhythmus einhält. Auch Entspannungstechniken können zu dessen Linderung beitragen (Yoga, autogenes Training, Übungen zur Stressbewältigung).

Schmerzmittel gegen Spannungskopfschmerzen sollten nicht regelmäßig eingenommen werden. Auch die Akupunktur wird heute von Experten als zusätzliche Behandlungsmethode angesehen.

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