Nebenwirkungen von Antibiotika

Antibiotika traten vor einigen Jahren in das Angesicht der Öffentlichkeit, als bekannt wurde, dass in der Landwirtschaft zahlreiche Zuchttiere damit gefüttert werden. Antibiotika sind Stoffwechselprodukte von Bakterien oder Pilzen, die das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmen bzw. diese vernichten.

Sie dienen heute als Arzneistoffe, hauptsächlich zur Behandlung von Infektionskrankheiten. Der französische Militärarzt Ernest Duchesne hatte seinerzeit die Beobachtung gemacht, dass es Schimmelpilze gibt, die über antibiotische Eigenschaften verfügen. Später wurde das Penicillin erfunden.

Zu den Antibiotika-Nebenwirkungen muss man Folgendes wissen: Antibiotika sind für die Mehrheit der Probanden gut verträglich. Eine der Antibiotika-Nebenwirkungen besteht allerdings darin, dass die Darmflora gestört werden kann oder dass Pilzinfektionen auftreten können.

Es gibt aber auch noch andere Antibiotika-Nebenwirkungen, die gesundheitsschädlich sein können. Dazu gehören Gehör- und Nierenschädigungen. Eine der Antibiotika-Nebenwirkungen ist die so genannte Herxheimer-Reaktion. Dabei wird der Organismus mit Giftstoffen überschwemmt, die aus den abgetöteten Bakterien stammen.

Einige Antibiotika verstärken die Wirkung von Koffein, was zu Schwindel, Herzflattern und Kopfschmerz führen kann. Antibiotika-Nebenwirkungen können auch darin bestehen, dass infolge der Behandlung mit Antibiotika Hormonstörungen auftreten können. In der Forschung wird über eventuelle Zusammenhänge mit Magen- und Darmproblemen, Allergien, Schuppenflechte und Krebs diskutiert. Als Alternative zur Einnahme von Antibiotika gibt es naturheilkundliche Verfahren.

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