Grippe – tödlich oder doch nur Hirngespinst des Menschen?

Die Grippe ist keinesfalls mit einem sogenannten grippalen Infekt zu verwechseln, wie es viele Menschen gerne tun. Eine Grippe kann nämlich tatsächlich, im Gegensatz zum genannten Infekt, tödlich verlaufen.
Die Symptome können sehr leicht mit anderen schweren Atemwegserkrankungen verwechselt werden, so dass es anhand dieser schwierig wird, die Grippe festzustellen. In jedem Fall kann man aber einen plötzlichen Krankheitsbeginn, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper, hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Müdigkeit, Gliederschmerzen, Augentränen, trockener Husten und trockene Kehle sowie eine angeschwollene Nasenschleimhaut zu den Symptomen gezählt werden.
Risiko bei einer Grippe besteht darin, dass Bakterien einfach und schnell in den Körper gelangen können, da dieser bereits geschwächt ist und sich nicht wehren kann. So können während einer Grippe weitere Krankheiten im Körper entstehen. Eine sogenannte Superinfektion durch diese Bakterien kann zu Gehirnentzündungen, Entzündungen des Skeletts und Entzündungen des Herzmuskels führen.
In der schwersten Verlaufsform, welche ohne entsprechende Impfung oder durch ein bereits geschwächtes Immunsystem auftreten kann, kann es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einer schweren Lungenentzündung oder auch zum Tod innerhalb weniger Stunden kommen.
Die Grippeimpfung wird selbstverständlich als wichtigstes Mittel der Vorbeugung angesehen. In der Regel sind die Viren äußerst wandlungsfähig so dass eine jährliche Auffrischung des Impfstoffes von Nöten ist.

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