Baldrian – ein Mittel der Homoöpathie
Vom Namen her kennt eigentlich jeder „Baldrian“. Wie man allgemein so sagt, es ist ein Beruhigungsmittel. Schon die griechischen Klassiker Hippokrates und Dioskuridis wussten um dessen Wirkung.
Baldrian ist eine Heilpflanze, deren Wurzel zur Herstellung von Arzneien verwendet wird. Wofür benötigt man nun Baldrian in der Medizin? Zum Beispiel zur Behandlung von Schlafstörungen oder nervös bedingter Unruhezustände. Baldrian ist allerdings nicht vergleichbar mit einer Schlaftablette, die das Einschlafen jeweils erzwingt.
Man kann den Baldrian als Dragee, Tee oder Tinktur zu sich nehmen, er ist in jedem Falle sehr gut verträglich. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, der kann eine homoöpathische Therapie aus Hafer, Kaffee, Baldrian und Passionsblumen durchführen. Aus den Wurzeln des Baldrian (Valeriana) stammt das gegen die Schlaflosigkeit wirkende Mittel.
Auch Kinder, die sich nachts in der Dunkelheit fürchten oder sich vor bösen Geistern fürchten, ist mit Baldrian geholfen. Es gibt noch andere homoöpathische Mittel gegen Schlaflosigkeit. Sollte diese Schlaflosigkeit allerdings chronisch bedingt sein (Insommie), empfiehlt sich immer eine gründliche ärztliche Untersuchung. Wo wächst der Baldrian?
Vorwiegend in feuchten und schattigen Wäldern, meist in der Nähe von Flüssen und Bächen. Verbreitet ist Baldrian in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika. Homoöpathisch behandeln kann man mit Baldrian auch Reizbarkeit, Störungen der Verdauungsorgane und nervöse Erschöpfungszustände.
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